Rauchmelder können Leben retten

Etwa 800 Menschen sterben jährlich in Deutschland durch ein Feuer in den eigenen vier Wänden. Eine vergessene Kerze, Rauchen im Bett, Kurzschluss oder ein defektes Elektrogerät sind die häufigste Ursache.

Selten kommen die Opfer durch Verbrennungen ums Leben, sondern zu 80% durch eine Rauchvergiftung.

Bei einen Brand entstehen gefährlicher Rauch, der sich lautlos und noch vor dem Feuer in der Wohnung ausbreitet. Er enthält giftiges Kohlenmonoxid, das zu verminderter Sauerstoffaufnahme, Bewusstlosigkeit und schließlich zum Tod führt. Besonders nachts, wenn alle schlafen, besteht größte Gefahr.

Ein Rauchmelder warnt rechtzeitig und weckt die Bewohner aus tiefstem Schlaf.
Ein Rauchmelder gibt frühzeitig Alarm. Der laute Heulton des Rauchmelders alarmiert Sie und Ihre Familie bei einem Brand. Sie gewinnen dadurch wertvolle Sekunden, um sich und Ihre Familie zu retten.
   
Wo sollen Rauchmelder angebracht werden?

Batteriebetriebene Rauchmelder werden einfach an der Decke befestigt und erfordern keinen Installationsaufwand. Bringen Sie die Rauchmelder an zentralen Stellen an. Der Flur oder das Treppenhaus als Schnittstelle zwischen Wohn- und Schlafbereich eignen sich dafür am besten. Noch besser ist es in jeden Zimmer einen Rauchmelder anzubringen. Da die heißen Brandgase nach oben steigen, müssen Rauchmelder an der Decke montiert werden.

 
Zur Überprüfung, ob der Melder einwandfrei funktioniert, drücken Sie alle vier Wochen den Testknopf - das ist alles. Batteriebetriebene Geräte melden die nachlassende Batterieleistung von selbst.
 
Rauchmelder erhalten Sie in jeden Elektrofachgeschäft und in den Baumärkten. Achten Sie jedoch darauf, dass der Rauchmelder vom Verband der Schadensversicherer (VdS) geprüft ist.